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Sinn und Zweck unseres Investmentclubs
Etwa 100 Jahre alt ist die Idee, gemeinsam in einem Club in Wertpapiere zu investieren. Angespornt von höheren Gewinnaussichten als in der Landwirtschaft sah der amerikanische Farmer Brooks die Zukunft im Investmentsparen an der Börse. Er mobilisierte Freunde und Nachbarn, um mit ihnen gemeinsam 1898 den ersten Investmentclub der Welt zu gründen.


Wie so viele Ideen wurde auch die des Investmentclubs in Amerika geboren und verbreitete sich von dort aus in alle Welt. Heute wird auf der ganzen Welt in Wertpapierclubs zusammen investiert und miteinander über die verschiedensten Strategien beraten. Mitunter kommen dabei beträchtliche Vermögenssummen zusammen - so auch in Deutschland. Hierzulande gibt es zur Zeit etwa 100.000 Mitglieder in mehr als 6.000 Investmentclubs, die ein großes Interesse am gemeinsamen Investieren haben. Durchschnittlich halten diese Clubs ein Volumen von 50.000 €.

In der Gesellschaft für Wertpapieranlage Wiesbaden (GWW) halten wir seit der Gründung an zwei Hauptzielen fest. Das erste Ziel ist das der Gewinnmaximierung. Wir vertreten die Ansicht, dass die Investition in Wertpapiere über einen längeren Zeitraum hinweg betrachtet die vorteilhafteste aller Geldanlagen ist. Jedoch befinden wir uns in Deutschland in einem so genannten "Entwicklungsland für Aktien", da lediglich 10% des Privatanlagevermögens in Aktien investiert ist. Im Gegensatz zu Deutschland findet man in anderen Ländern der EU, wie etwa in Großbritannien oder in Schweden bzw. in den USA, bereits weitaus höhere Anteile (etwa 20% - 40%).

Das zweite Hauptziel der GWW besteht darin, ihren Gesellschaftern ein Forum zur Information, Diskussion und Wissensvertiefung über das Geschehen an den globalen Finanzmärkten zu bieten. In unserer Präambel wird dieses Ziel auch als Erziehung zum Investmentsparen bezeichnet. Unsere Gesellschafter verteilen somit nicht nur ihr Anlagerisiko besser als beim individuellen Investieren, sondern sie vertiefen und festigen darüber hinaus gleichzeitig ihr Wissen über Wertpapiere kontinuierlich, ohne etwa Kurs- oder Schulungsgebühren zahlen zu müssen.

Ein zentraler Grundsatz der GWW ist das Mitbestimmungsrecht aller Gesellschafter. Jedes Clubmitglied hat unabhängig von der Höhe seiner Geldeinlage das gleiche Mitbestimmungsrecht. Gerade für Neueinsteiger ist dies ein wichtiger Punkt, da somit die Befürchtung, ohne Einfluss zu sein, unbegründet ist.

Wenn Sie Mitglied in einem Aktienclub werden wollen, achten Sie unbedingt darauf, dass es sich nicht um ein Scheinunternehmen handelt. Nicht selten gehen Sie in Verträgen Kundenbeziehungen ein, in denen sie kein Mitspracherecht haben. Oftmals wird die Bezeichnung Aktienclub auch nur als Alibi verwendet, um Ihnen ein Zeitschriften-Abonnement verkaufen zu wollen.

 

 

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